Wir suchen Gründungsstifterinnen und Gründungsstifter!

BroschuereTitelseite Wir möchen Sie einladen: Machen Sie mit beim Aufbau der neuen Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus und verhelfen Sie ihr durch Ihren finanziellen Beitrag zu einem starken Fundament. Weitere Infos finden Sie in unserer Stifterbroschüre.

Rassismus fängt im Kopf an!

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“Rassismus fängt im Kopf an!” – der Spot zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Wider den Optionszwang

Optionszwang Logo

Sie sind in Deutschland geboren und aufgewachsen  – doch sie müssen sich für oder gegen die Staatsangehörigkeit ihres Landes entscheiden.
Hier geht es zur website “Wider den Options-
zwang für Kinder unseres Landes”

IR-Informationen

Die IR-Informationen  informieren regelmäßig über die Arbeit in den Projekten des Interkulturellen Rates sowie über sonstige Kampagnen und Aktivitäten, an denen der Interkulturelle Rat beteiligt ist. Aktuell:

IR-Informationen 2/2014

Kommunales Wahlrecht für Alle

Kommunales Wahlrecht für alle
Der Interkulturelle Rat beteiligt sich an einer Kampagne zur Einführung des kommunalen Wahlrechts für Alle. Hier geht es zur website “Kommunales Wahlrecht für alle”

Zu Gast in der Laubhütte

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Juden, Christen und Muslime feiern das Laubhüttengfest im Museum Judengasse in Frankfurt am Main.

10 Jahre Abrahamisches Forum in Deutschland

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Gründungsmitglieder des Abrahamischen Forums reflektieren anlässlich des 10-jährigen Jubiläums die Zusammenarbeit im Forum und die Entwicklung hin zu abrahamischen Kooperationen in Deutschland.
Quelle: ZDF, “Sonntags – TV fürs Leben” vom 06.02.2011

3. Internationale Hanauer Filmtage vom 15. – 17.Oktober 2014

Der Interkulturelle Rat ist ideeller Förderer der 3. Hanauer Filmtage vom 15.-17. Oktober 2014. Die Organisatoren erklären hierzu: “Zum dritten Mal bietet C2C Hanau e.V. die Internationalen Hanauer Filmtage an. C2C möchte mit diesem kleinen, aber feinen Filmfestival das gegenseitige Verständnis an sich fremder Kulturen für einander in der heutigen Welt verbessern. Die Filmkunst verhelfe Sichtweisen anderer einzunehmen und einen Begriff vom Eigenen und vom Fremden zu bilden. Deshalb zeigt der internationale Kulturverein die meisten Filme in Original-Version mit deutschen Untertiteln.”

Weitere Infos zu den Filmtagen sind unter www.c2c-hanau.de/events zu finden.


Sofortige Hilfe für die Opfer des Terrors durch den sog. „Islamischen Staat“: Akute Maßnahmen vor Ort und in Deutschland dürfen nicht länger warten!

Auf Einladung des „Gesprächskreis Mittelmeer-Partnerschaft“ des Interkulturellen Rats in Deutschland und des Avicenna-Preis e.V., vertreten durch Dr. Jürgen Micksch, fanden sich am 1. September 2014 mehrere Organisationen und Einzelpersonen in Frankfurt am Main mit Vertretern der Ezidischen/Yezidischen Gemeinde in Deutschland zusammen. Ziel war es, sich über die aktuelle Situation der Eziden, Christen und Muslime nach den aktuellen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, verübt durch die Terrorgruppen von ISIS zu informieren und gemeinsame Initiativen zu beraten.

Zum Zeichen der Solidarität mit den Opfern und den Überlebenden und um konkrete humanitäre und politische Maßnahmen einzufordern und tatsächlich in Gang zu setzen, verständigten sich die Teilnehmenden des Gesprächs darauf, eine Kontaktgruppe Eziden einzurichten. Ziel ist es, Informationen über das grausame Schicksal und die aktuelle humanitäre Katastrophe vor Ort auszutauschen und nachhaltig in das Bewusstsein der Öffentlichkeit sowie der verantwortlichen politischen Entscheidungsträger in Berlin, den Landeshauptstädten und Brüssel zu tragen. Konsequentes politisches Handeln ist  überfällig!

Pressemitteilung vom 3. September 2014: Sofortige Hilfe für die Opfer des Terrors durch den sog. „Islamischen Staat“


20 Jahre Interkultureller Rat

Am 31. August 1994 ist in Frankfurt am Main der Interkulturelle Rat in Deutschland e.V. gegründet worden. Mit seinen 50 Mitgliedern und vielen Kooperationspartnern aus allen Bereichen der Gesellschaft bemüht er sich um Beiträge zur Überwindung von Rassismus. Angesichts des Antisemitismus und der zunehmenden Ablehnung von Roma, Muslimen und Flüchtlingen ist diese Arbeit heute besonders dringlich.
Der Interkulturelle Rat hat die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit jährlich über 1.000 Veranstaltungen ins Leben gerufen. Er hat Abrahamische Teams aus Juden, Christen und Muslimen gebildet, die inzwischen über 350 Veranstaltungen vor allem an Schulen durchgeführt haben und vom Bundesinnenministerium gefördert werden. Er hat den Kurdisch-Türkisch-Deutschen Dialog aufgebaut sowie Islamforen in Bund, Ländern und Gemeinden, gegen den Optionszwang gekämpft und zahlreiche weitere Modelle gegen Rassismus initiiert.

In diesem Jahr hat er die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus eingerichtet, das Projekt „Muslime laden ein“ während der UN-Wochen gegen Rassismus gestartet und mit dem Projekt „Religionsgemeinschaften und Naturschutz“ begonnen. Aktuell wird vom Gesprächskreis Mittelmeer-Partnerschafteine Veranstaltung mit Eziden vorbereitet.

Anlässlich von 20 Jahren Interkultureller Rat erscheint im Berliner EB-Verlag das Buch „Interkulturelle Modelle gegen Rassismus“, in dem Erfahrungen bei der Arbeit gegen Rassismus ausgewertet werden. Sie sind für die Zukunft wichtig angesichts des europaweit zunehmenden Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, die im Rassismus und der Abwertung von Minderheiten wurzeln.

Das vom Vorsitzenden und Gründer erstellte Buch mit 98 Seiten kann im Buchhandel für 9.80 Euro bezogen und von Medien kostenlos beim Interkulturellen Rat bestellt oder per Mail zugänglich gemacht werden.
Weitere Auskünfte erteilt der Vorsitzende des Interkulturellen Rates, Dr. Jürgen Micksch, Tel. 06151-339971 oder Mail: mk@interkultureller-rat.de

20 Jahre Interkultureller Rat


Eine starke Bewegung: Einladung für Sonntag, 14. September 2014

Am 14. September 2014 startet die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die auf Initiative von Dr. Theo Zwanziger eingerichtet worden ist. Weitere Stiftungsgründer sind der Interkulturelle Rat, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, PRO ASYL und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Gemeinsam wollen wir den Beginn der Stiftungsarbeit feiern.

Vor 20 Jahren wurde der Interkulturelle Rat in Deutschland gegründet. Das ist ein weiterer Anlass, mit Freund_innen und Fördernden zusammenzukommen.

Dazu laden wir herzlich ein für Sonntag, den 14. September 2014 um 15:00 Uhr im Haus am Dom in Frankfurt am Main:

Eine starke Bewegung: Einladung für den 14. September 2014

Eine starke Bewegung: Anmeldekarte für den 14. September 2014


Stiftung gegen Rassismus gegründet: Antwort auf erstarkten Rechtspopulismus – Initiatoren werben um Mitstifter

Die jährlichen „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ mit bundesweit mehr als 100.000 Teilnehmenden gehen in eine eigenständige Stiftung über: Dr. Theo Zwanziger hat den Anstoß dazu gegeben, dass in Darmstadt soeben die gemeinnützige „Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus“ gegründet werden konnte. Neben Zwanziger beteiligen sich als weitere Gründungsstifter der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, der Förderverein PRO ASYL und der Interkulturelle Rat in Deutschland.

Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ sind in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen. An den bundesweiten Aktionswochen beteiligen sich jeweils im März Schulen, Vereine, Gewerkschaften, Betriebe, Kommunen und andere Gruppen. Die Stiftung plant und koordiniert künftig die Wochen und fördert darüber hinaus Modellprojekte zur Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten. Dass ein solches Engagement dringend erforderlich ist und deutlich gestärkt werden muss, haben die Wahlen zum Europäischen Parlament gezeigt.

Pressemitteilung vom 3. Juni 2014: Stiftung gegen Rassismus gegründet: Antwort auf erstarkten Rechtspopulismus – Initiatoren werben um Mitstifter

Satzung der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus


„Wahlhilfe für Rechtspopulisten“

Als „Wahlhilfe für Rechtspopulisten“ bezeichnete der Vorsitzende des Interkulturellen Rates in Deutschland, Jürgen Micksch, die Äußerung der Bundeskanzlerin: „Wir wollen Hartz IV nicht für EU-Bürger zahlen, die sich allein zur Arbeitssuche in Deutschland aufhalten“. Dabei verschweigt sie, dass eine angebliche Zuwanderung in die Sozialsysteme kaum stattfindet.

Pressemitteilung vom 23. Mai 2014: “Wahlhilfe für Rechtspopulisten”


Jürgen Micksch und Giovanni Pollice als Vorsitzende wiedergewählt – Aufruf zu den Europawahlen

Bei der Mitgliederversammlung des Interkulturellen Rates in Deutschland am 20. Mai 2014 in Frankfurt am Main sind der Theologe und Soziologe Dr. Jürgen Micksch (Darmstadt) und der Gewerkschafter Giovanni Pollice (Hannover) als Vorsitzende wiedergewählt worden. Neue Schatzmeisterin ist Gewerk‐schaftsreferentin Yasmin Khurshid aus Mainz. Günter Burkhardt von PRO ASYL hat nicht mehr als Schatzmeister kandidiert und wurde zum Beisitzer gewählt. Weitere Beisitzende sind Ulrike Foraci vom Ausländerbeirat Hessen, Michael Hugo von Migra e.V. in Rostock und Prof. Dr. Axel Schulte aus Hannover.

Pressemitteilung vom 21. Mai 2014: Jürgen Micksch und Giovanni Pollice als Vorsitzende wiedergewählt – Aufruf zu den Europawahlen


Internationale Wochen gegen Rassismus 2014: Erneut über 1.300 Veranstaltungen

In dem vom Interkulturellen Rat veröffentlichten Veranstaltungskalender zu den diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus wurden bundesweit über 1.300 Aktivitäten dokumentiert. Die Kampagne vom 10.-23. März 2014 zeigt damit erneut, wie vielfältig und stark das Engagement gegen Rassismus und Ausgrenzung in Deutschland ist.

Pressemitteilung vom 26. März 2014: Internationale Wochen gegen Rassismus 2014 – Erneut über 1.300 Veranstaltungen


Internationaler Tag gegen Rassismus: Rechtspopulismus ist KEINE Alternative für Deutschland

„Rechtspopulismus ist Rassismus und Menschenfeindlichkeit in bürgerlichem Gewand!“ Das betonen die Amadeu Antonio Stiftung, die Diakonie Hessen, der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz, der Interkulturelle Rat in Deutschland und PRO ASYL in einer gemeinsamen Erklärung zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März.

Pressemitteilung vom 20. März 2014: Internationaler Tag gegen Rassismus. Rechtspopulismus ist KEINE Alternative für Deutschland.

Gemeinsame Erklärung „Rechtspopulismus ist KEINE Alternative für Deutschland!“


Muslime laden ein. Zum UN-Tag gegen Rassismus

Über 50 Moscheegemeinden beteiligen sich erstmals bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Am Freitag, 21. März 2014, dem  UN-Tag gegen Rassismus, laden zahlreiche Moscheegemeinden öffentlich auch Nicht-Muslime zum Mittagsgebet ein. Die Oberbürgermeister von Bonn, Darmstadt, Heidelberg, Ingolstadt, Münster oder Pforzheim nehmen am Freitagsgebet teil und sprechen vor den Moscheegemeinden zum UN-Tag gegen Rassismus. In Frankfurt/M. besucht Staatssekretär Dreiseitel zusammen mit dem türkischen Generalkonsul Ekici eine Moscheegemeinde und in Düsseldorf Staatssekretär Thorsten Klute.  Durch diese Präsenz und Reden soll das seit den rassistischen NSU-Morden zerstörte Vertrauen wieder aufgebaut werden.

Pressemitteilung vom 20. März 2014: Muslime laden ein. Zum UN-Tag gegen Rassismus


Ein bedenkliches Signal: Das Schweizer Votum gegen Zuwanderung

Das Schweizer Votum gegen Zuwanderung ist ein bedenkliches Signal. Die Entscheidung weist in die Vergangenheit und steht im Widerspruch zu allem, was in der Europäischen Union bereits erreicht wurde, um den Frieden in Europa zu sichern. Das Miteinander darf nicht von Ängsten bestimmt werden. Die Werte der Europäischen Union dürfen nicht leichtfertig ausgehöhlt werden – die Personenfreizügigkeit ist eine der wichtigsten Grundlagen des friedlichen Zusammenlebens und des gegenseitigen Verständnisses.

Pressemitteilung vom 10. Februar 2014: Ein bedenkliches Signal – Das Schweizer Votum gegen Zuwanderung


Rassismus entgegentreten – Interkultureller Rat und PRO ASYL rufen auf: Nein zum Rassismus in Europa

In Europa besteht die Gefahr einer rechtspopulistischen Wende. Vom Front National in Frankreich könnten rund 25 % der Wähler aktiviert werden, die rechtspopulistische FPÖ in Österreich und die rassistische „Partei der Freiheit“ in den Niederlanden könnten zu den stärksten politischen Kräften werden. In verschiedenen europäischen Ländern werden Rechtspopulisten und sogar Rechtsextremisten voraussichtlich die Drei-Prozent-Hürde bei den Wahlen zum Europaparlament überspringen.

In Deutschland finden Parteien wie die NPD, die »Pro«-Bewegung oder Republikaner nur geringe
Resonanz. Problematisch ist es, wenn deren Parolen von etablierten Parteien wie der CSU aufgegriffen werden. „Die Gefahr kommt aus der Mitte der Gesellschaft. Dort sind rassistische Einstellungen und Ressentiments gegen Minderheiten gewachsen und gesellschaftsfähig geworden“, warnen der Interkulturelle Rat und PRO ASYL in einem gemeinsamen Aufruf. Dies machten sich Rechtspopulisten, Kulturrassisten und Rechtsextreme zunutze und agitieren gegen Flüchtlinge, Muslime oder Menschen aus Ost- und Südosteuropa, die von ihrem Recht auf Freizügigkeit Gebrauch machen.

Der Interkulturelle Rat und PRO ASYL rufen die Menschen in Deutschland dazu auf, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen. Sie bitten um Unterstützung des Aufrufes „Nein zum Rassismus in Europa“. In dem Aufruf wird betont: „Die Menschenrechte sind die Grundlage unserer Gesellschaft. Die Europawahlen dürfen nicht den Feinden der Menschenrechte überlassen werden.“

Pressemitteilung vom 3. Februar 2014: Rassismus entgegentreten – Interkultureller Rat und PRO ASYL rufen auf: Nein zum Rassismus in Europa

Aufruf: Nein zum Rassismus in Europa

Der Aufruf kann über folgenden link auch online unterstützt werden:
www.proasyl.de/de/home/nein-zum-rassismus-in-europa/


Dokumente zur Abschiebungshaft

Seit dem Jahr 2004 dokumentiert der Interkulturelle Rat  anlässlich des Bundesweiten Aktionstags gegen Abschiebungshaft am 30. August regelmäßig eine Übersicht über Große und Kleine Anfragen, die zum Themenfeld „Abschiebungshaft“ in den Bundestag und die Landtage eingebracht und von den Regierungen beantwortet wurden. Ergänzt werden diese Übersichten um weitere relevante Dokumente, die Aufschluss über die aktuelle Situation in Deutschland und in einzelnen Bundesländern geben können. Aktuell haben wir Materialien für die Jahre 2011 und 2012 zusammengestellt und hier zugänglich gemacht.


Der Abschlussbericht des NSU-Bundestagsausschusses muss zu umfassenden Reformen in der Aus- und Fortbildung von Mitarbeitenden der Sicherheits- und Ermittlungsbehörden führen, aber auch zu einer gesamtgesellschaftlichen Debatte über Rassismus in Deutschland. Das fordert der Interkulturelle Rat.

„Rassismus ist eine alltägliche Realität in Deutschland, der in den Köpfen der Menschen beginnt“, erklärte Jürgen Micksch, der Vorsitzende des Vereins.