Materialien zu den Aktionswochen 2014

Materialien IWgR 2014 Die Materialien zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2014 stehen weiterhin zur Verfügung! Hier finden Sie einen Überblick und Bestellmöglichkeiten.

Rassismus fängt im Kopf an!

http://www.interkultureller-rat.de/wp-content/uploads/Rassismus_Spot_final.flv

“Rassismus fängt im Kopf an!” – der Spot zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Wider den Optionszwang

Optionszwang Logo

Sie sind in Deutschland geboren und aufgewachsen  – doch sie müssen sich für oder gegen die Staatsangehörigkeit ihres Landes entscheiden.
Hier geht es zur website “Wider den Options-
zwang für Kinder unseres Landes”

IR-Informationen

Die IR-Informationen  informieren regelmäßig über die Arbeit in den Projekten des Interkulturellen Rates sowie über sonstige Kampagnen und Aktivitäten, an denen der Interkulturelle Rat beteiligt ist. Aktuell:

IR-Informationen 2/2013

Kommunales Wahlrecht für Alle

Kommunales Wahlrecht für alle
Der Interkulturelle Rat beteiligt sich an einer Kampagne zur Einführung des kommunalen Wahlrechts für Alle. Hier geht es zur website “Kommunales Wahlrecht für alle”

Zu Gast in der Laubhütte

http://www.interkultureller-rat.de/wp-content/uploads/laubhuettenfest_s.flv

Juden, Christen und Muslime feiern das Laubhüttengfest im Museum Judengasse in Frankfurt am Main.

10 Jahre Abrahamisches Forum in Deutschland

http://www.interkultureller-rat.de/wp-content/uploads/abrahamischesforum.flv

Gründungsmitglieder des Abrahamischen Forums reflektieren anlässlich des 10-jährigen Jubiläums die Zusammenarbeit im Forum und die Entwicklung hin zu abrahamischen Kooperationen in Deutschland.
Quelle: ZDF, “Sonntags – TV fürs Leben” vom 06.02.2011

Internationale Wochen gegen Rassismus 2014: Erneut über 1.300 Veranstaltungen

In dem vom Interkulturellen Rat veröffentlichten Veranstaltungskalender zu den diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus wurden bundesweit über 1.300 Aktivitäten dokumentiert. Die Kampagne vom 10.-23. März 2014 zeigt damit erneut, wie vielfältig und stark das Engagement gegen Rassismus und Ausgrenzung in Deutschland ist.

Pressemitteilung vom 26. März 2014: Internationale Wochen gegen Rassismus 2014 – Erneut über 1.300 Veranstaltungen


Internationaler Tag gegen Rassismus: Rechtspopulismus ist KEINE Alternative für Deutschland

„Rechtspopulismus ist Rassismus und Menschenfeindlichkeit in bürgerlichem Gewand!“ Das betonen die Amadeu Antonio Stiftung, die Diakonie Hessen, der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz, der Interkulturelle Rat in Deutschland und PRO ASYL in einer gemeinsamen Erklärung zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März.

Pressemitteilung vom 20. März 2014: Internationaler Tag gegen Rassismus. Rechtspopulismus ist KEINE Alternative für Deutschland.

Gemeinsame Erklärung „Rechtspopulismus ist KEINE Alternative für Deutschland!“


Muslime laden ein. Zum UN-Tag gegen Rassismus

Über 50 Moscheegemeinden beteiligen sich erstmals bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Am Freitag, 21. März 2014, dem  UN-Tag gegen Rassismus, laden zahlreiche Moscheegemeinden öffentlich auch Nicht-Muslime zum Mittagsgebet ein. Die Oberbürgermeister von Bonn, Darmstadt, Heidelberg, Ingolstadt, Münster oder Pforzheim nehmen am Freitagsgebet teil und sprechen vor den Moscheegemeinden zum UN-Tag gegen Rassismus. In Frankfurt/M. besucht Staatssekretär Dreiseitel zusammen mit dem türkischen Generalkonsul Ekici eine Moscheegemeinde und in Düsseldorf Staatssekretär Thorsten Klute.  Durch diese Präsenz und Reden soll das seit den rassistischen NSU-Morden zerstörte Vertrauen wieder aufgebaut werden.

Pressemitteilung vom 20. März 2014: Muslime laden ein. Zum UN-Tag gegen Rassismus


Für eine antirassistische Identität – Die Internationalen Wochen gegen Rassismus beginnen

Mit einer Auftaktveranstaltung in der niedersächsischen Staatskanzlei in Hannover beginnen heute die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die bis zum 23. März 2014 dauern. Über 1.000 Veranstaltungen sind dem Interkulturellen Rat bereits gemeldet worden, der die UN-Wochen koordiniert.

Bei der Auftaktveranstaltung in Hannover sprechen der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, die Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz, Dr. Theo Zwanziger als Botschafter der UN-Wochen gegen Rassismus, Doris Schröder-Köpf als niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe sowie der Vorsitzende des Interkulturellen Rates in Deutschland, Dr. Jürgen Micksch.

Pressemitteilung vom 10. März 2014: Für eine antirassistische Identität – Die Internationalen Wochen gegen Rassismus beginnen


Die Internationalen Wochen gegen Rassismus beginnen in wenigen Tagen – Auftakt in der Staatskanzlei Hannover

Vom 10.-23. März 2014 finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Schon jetzt wurden dem Interkulturellen Rat  bundesweit 1.000 Veranstaltungen gemeldet, die laufend in den Veranstaltungskalender eingearbeitet werden.

Die Auftaktveranstaltung findet am 10.März 2014 um 11 Uhr im Gästehaus der niedersächsischen Landesregierung, Lüerstr. 5 in Hannover statt. Eingeladen hat Ministerpräsident Stephan Weil, der die Veranstaltung eröffnet. Der Vorsitzende des Interkulturellen Rates, Dr. Jürgen Micksch, informiert über die geplanten Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Aydan Özoğuz spricht zum diesjährigen Motto „Anerkennen statt Ausgrenzen“. Dr. Theo Zwanziger redet als Botschafter der UN-Wochen gegen Rassismus und Doris Schröder-Köpf als Beauftragte für Migration und Teilhabe des Landes Niedersachsen. Medien sind herzlich willkommen. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es Möglichkeiten für Interviews.

Pressemitteilung vom 5. März 2014: Die Internationalen Wochen gegen Rassismus beginnen in wenigen Tagen – Auftakt in der Staatskanzlei Hannover


Ein bedenkliches Signal: Das Schweizer Votum gegen Zuwanderung

Das Schweizer Votum gegen Zuwanderung ist ein bedenkliches Signal. Die Entscheidung weist in die Vergangenheit und steht im Widerspruch zu allem, was in der Europäischen Union bereits erreicht wurde, um den Frieden in Europa zu sichern. Das Miteinander darf nicht von Ängsten bestimmt werden. Die Werte der Europäischen Union dürfen nicht leichtfertig ausgehöhlt werden – die Personenfreizügigkeit ist eine der wichtigsten Grundlagen des friedlichen Zusammenlebens und des gegenseitigen Verständnisses.

Pressemitteilung vom 10. Februar 2014: Ein bedenkliches Signal – Das Schweizer Votum gegen Zuwanderung


Rassismus entgegentreten – Interkultureller Rat und PRO ASYL rufen auf: Nein zum Rassismus in Europa

In Europa besteht die Gefahr einer rechtspopulistischen Wende. Vom Front National in Frankreich könnten rund 25 % der Wähler aktiviert werden, die rechtspopulistische FPÖ in Österreich und die rassistische „Partei der Freiheit“ in den Niederlanden könnten zu den stärksten politischen Kräften werden. In verschiedenen europäischen Ländern werden Rechtspopulisten und sogar Rechtsextremisten voraussichtlich die Drei-Prozent-Hürde bei den Wahlen zum Europaparlament überspringen.

In Deutschland finden Parteien wie die NPD, die »Pro«-Bewegung oder Republikaner nur geringe
Resonanz. Problematisch ist es, wenn deren Parolen von etablierten Parteien wie der CSU aufgegriffen werden. „Die Gefahr kommt aus der Mitte der Gesellschaft. Dort sind rassistische Einstellungen und Ressentiments gegen Minderheiten gewachsen und gesellschaftsfähig geworden“, warnen der Interkulturelle Rat und PRO ASYL in einem gemeinsamen Aufruf. Dies machten sich Rechtspopulisten, Kulturrassisten und Rechtsextreme zunutze und agitieren gegen Flüchtlinge, Muslime oder Menschen aus Ost- und Südosteuropa, die von ihrem Recht auf Freizügigkeit Gebrauch machen.

Der Interkulturelle Rat und PRO ASYL rufen die Menschen in Deutschland dazu auf, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen. Sie bitten um Unterstützung des Aufrufes „Nein zum Rassismus in Europa“. In dem Aufruf wird betont: „Die Menschenrechte sind die Grundlage unserer Gesellschaft. Die Europawahlen dürfen nicht den Feinden der Menschenrechte überlassen werden.“

Pressemitteilung vom 3. Februar 2014: Rassismus entgegentreten – Interkultureller Rat und PRO ASYL rufen auf: Nein zum Rassismus in Europa

Aufruf: Nein zum Rassismus in Europa

Der Aufruf kann über folgenden link auch online unterstützt werden:
www.proasyl.de/de/home/nein-zum-rassismus-in-europa/


Interkultureller Rat unterstützt Enquete-Kommission „Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe” und ruft zur Teilnahme an den Internationalen Wochen gegen Rassismus auf

Die Junge Islam Konferenz (JIK) hat den Deutschen Bundestag zur Einrichtung einer Enquete-Kommission „Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe“ aufgefordert. Die Enquete-Kommission soll Leitbilder für die vielfältige Einwanderungsgesellschaft und Konzepte für eine chancengleiche Teilhabe entwickeln. Diesem Aufruf der JIK haben sich weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft angeschlossen.

Auch der Interkulturelle Rat hält die Ziele und Forderungen des Aufrufs angesichts der jüngsten rassistischen Stimmungsmache gegen Minderheiten wie Flüchtlinge oder Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien für dringend geboten.

Pressemitteilung vom 22. Januar 2014: Interkultureller Rat unterstützt Enquete-Kommission „Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe” und ruft zur Teilnahme an den Internationalen Wochen gegen Rassismus auf


Wichtiger Fortschritt und enttäuschender Stillstand:
Zur beabsichtigten Regelung des Staatsangehörigkeitsrechts im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD

Der Interkulturelle Rat in Deutschland hat sich seit Jahren durch Aufrufe und Tausende Unterschriften für die Abschaffung des Optionszwanges für in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern eingesetzt. Es ist ein Erfolg, dass der Optionszwang gestrichen werden soll. Für den Interkulturellen Rat war das eine der wichtigsten Forderungen an die politischen Parteien. Der Interkulturelle Rat wird aufmerksam beobachten, ob und wie dieses Vorhaben auch tatsächlich umgesetzt wird.

Pressemitteilung vom 2. Dezember 2013: Koalitionsvertrag – Wichtiger Fortschritt und enttäuschender Stillstand


Das Abrahamische Forum wird zum eigenständigen Verein

Das Abrahamische Forum in Deutschland ist ein Zusammenschluss von Juden, Christen, Muslimen und Bahai mit Wissenschaftlern und Experten, die sich um ein friedliches Miteinander der abrahamischen Religionen bemühen.

Am 18. November 2013 hat sich das Abrahamische Forum in Frankfurt am Main als eigenständiger Verein konstituiert. Vorsitzender ist der bekannte katholische Theologe Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Josef Kuschel aus Tübingen, sein Stellvertreter ist Dr. Ayyub Axel Köhler aus Köln, der frühere Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland. Beisitzende sind Petra Kunik, die jüdische Vorsitzende der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Frankfurt und Dr. Armin Eschraghi aus Frankfurt, der den Geistigen Rat der Bahai in Deutschland beim Abrahamischen Forum vertritt. Die Geschäftsführung nimmt der evangelische Theologe und Soziologe Dr. Jürgen Micksch wahr, der das Abrahamische Forum seit 2001 moderierte. Die Geschäftsstelle bleibt weiterhin beim Interkulturellen Rat in Darmstadt, dessen Vorsitzender Jürgen Micksch ist.

Pressemitteilung vom 19. November 2013: Das Abrahamische Forum wird zum eigenständigen Verein


Koalitionsverhandlungen: Verheerendes Signal an junge Migranten. Die Optionsregelung ist ersatzlos zu streichen.

Bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin ist wieder offen, ob die Optionsregelung ganz gestrichen wird. Dabei ist mit dieser Regelung ein riesiger bürokratischer Aufwand verbunden, für den zusätzliches Personal und hohe Verwaltungskosten erforderlich sind.
Hier geborene junge Migranten verstehen nicht, warum sie die deutsche Staatsangehörigkeit verlieren sollen, wenn sie die Staatsangehörigkeit ihres Heimatlandes behalten wollen oder nicht optionieren. Sie empfinden dies als ein Unrecht, denn junge Migranten aus der Europäischen Union und weiteren Ländern wird die doppelte Staatsangehörigkeit gewährt. „Nach dem NSU‐Schock sind gerade gegenüber jungen türkischen Migranten vertrauensbildende Maßnahmen erforderlich. Es ist ein verheerendes Signal, wenn gerade ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt wird“, so Jürgen Micksch, der Vorsitzende des Interkulturellen Rates in Deutschland.

Pressemitteilung vom 11. November 2013: Die Optionsregelung ist ersatzlos zu streichen.


Menschenrechte für Migranten und Flüchtlinge: Positionen von PRO ASYL, DGB und Interkulturellem Rat zur Bundestagswahl

Pro Asyl, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und Interkultureller Rat in Deutschland haben ihre Erwartungen an die politischen Parteien zur diesjährigen Bundestagswahl vorgestellt. Im Mittelpunkt der Forderungen stehen eine Neuausrichtung der Einwanderungs-, Aufenthalts- und Flüchtlingspolitik sowie die Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus.

Menschenrechte für Migranten und Flüchtlinge – Langfassung der gemeinsamen Position von Pro Asyl, DGB und Interkulturellem Rat

Menschenrechte für Flüchtlinge und Migranten – Kurzfassung der gemeinsamen Positionen von Pro Asyl, DGB und Interkulturellem Rat

Gemeinsame Pressemitteilung von Pro Asyl, DGB und Interkulturellem Rat: Menschenrechte für Migranten und Flüchtlinge – Forderungen und Erwartungen an die neue Bundesregierung und den neuen Bundestag


Demokratie fördern – Vielfalt leben
IG Metall und Interkultureller Rat veröffentlichen Broschüre zu neuen Perspektiven für mehr politische Partizipation von Migrant/innen

Gemeinsam mit der IG Metall hat der Interkulturelle Rat in einer Handreichung Wege zur gleichberechtigten politischen Teilhabe von Migrantinnen und Migranten aufgezeigt und die Politik mit Blick auf die Bundestagswahl im nächsten Jahr dazu aufgefordert, die Hindernisse auf diesen Wegen zu beseitigen. Sie fordern insbesondere die ersatzlose Streichung der Optionspflicht aus dem Staatsangehörigkeitsrecht, die generelle und dauerhafte Hinnahme von Mehrstaatigkeit durch Einbürgerung sowie die Trennung von Wahlrecht und Staatsangehörigkeit auf kommunaler Ebene.

Broschüre “Demokratie fördern – Vielfalt leben: Neue Perspektiven für mehr politische Partizipation”


Dokumente zur Abschiebungshaft

Seit dem Jahr 2004 dokumentiert der Interkulturelle Rat  anlässlich des Bundesweiten Aktionstags gegen Abschiebungshaft am 30. August regelmäßig eine Übersicht über Große und Kleine Anfragen, die zum Themenfeld „Abschiebungshaft“ in den Bundestag und die Landtage eingebracht und von den Regierungen beantwortet wurden. Ergänzt werden diese Übersichten um weitere relevante Dokumente, die Aufschluss über die aktuelle Situation in Deutschland und in einzelnen Bundesländern geben können. Aktuell haben wir Materialien für die Jahre 2011 und 2012 zusammengestellt und hier zugänglich gemacht.


Der Abschlussbericht des NSU-Bundestagsausschusses muss zu umfassenden Reformen in der Aus- und Fortbildung von Mitarbeitenden der Sicherheits- und Ermittlungsbehörden führen, aber auch zu einer gesamtgesellschaftlichen Debatte über Rassismus in Deutschland. Das fordert der Interkulturelle Rat.

„Rassismus ist eine alltägliche Realität in Deutschland, der in den Köpfen der Menschen beginnt“, erklärte Jürgen Micksch, der Vorsitzende des Vereins.