Stiftung gegen Rassismus – eine starke Bewegung

Stiftungs_Logo Wir möchen Sie einladen: Unterstützen Sie mit einer Spende oder als Förderer den Aufbau der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus. Durch die Stiftung soll die Arbeit gegen Rassismus nachhaltig und über das ganze Jahr ausgebaut werden. Aktuell: Die Stiftung hat nun eine eigene Website unter www.stiftung-gegen-rassismus.de

IR-Informationen

Der Interkulturelle Rat bemüht sich um die Überwindung von Rassismus und erprobt interkulturelle Modelle zur Verbesserung des Zusammenlebens in der multikulturellen Gesellschaft. In den IR-Infos wird auch über verschiedene Projekte berichtet, die sich im Rahmen der Arbeit des Interkulturellen Rates und mit unseren Partnern entwickelt haben. Aktuell:

IR-Informationen 1/2016

Zu Gast in der Laubhütte

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Juden, Christen und Muslime feiern das Laubhüttengfest im Museum Judengasse in Frankfurt am Main.

10 Jahre Abrahamisches Forum in Deutschland

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Gründungsmitglieder des Abrahamischen Forums reflektieren anlässlich des 10-jährigen Jubiläums die Zusammenarbeit im Forum und die Entwicklung hin zu abrahamischen Kooperationen in Deutschland.
Quelle: ZDF, “Sonntags – TV fürs Leben” vom 06.02.2011

Starke Bewegung gegen Rassismus: Erstmals über 1.600 Veranstaltungen bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus

Bei den UN-Wochen gegen Rassismus vom 10. – 23. März 2016 fanden über 1.600 Veranstaltungen in mehr als 300 Orten statt – 200 Veranstaltungen mehr als im Vorjahr.

Über die Hälfte der Aktivitäten wurden im Rahmen von Veranstaltungsprogrammen der Städte und Kommunen durchgeführt. Damit ist dieser Anteil gegenüber dem Vorjahr noch einmal gestiegen. Neben langjährigen städtischen Akteuren wie Bamberg, Erlangen, Freiburg, Halle (Saale), Hannover, Heidelberg, Karlsruhe Leipzig, München, Münster oder Osnabrück haben sich in diesem Jahr auch Bielefeld, Dresden, Lüneburg, Magdeburg und Stuttgart mit Aktionsprogrammen eingebracht und Position bezogen. Einen deutlichen Schwerpunkt bildeten die etwa 350 Veranstaltungen zum Themenbereich Flucht & Asyl.

Pressemitteilung vom 23. März 2016: Erstmals über 1.600 Veranstaltungen bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus


Medien fördern Rassisten: Statement von Jürgen Micksch zum heutigen UN-Tag gegen Rassismus

Wenn Rassisten einen Schweinekopf vor eine Moschee legen oder lärmend und protestierend durch einen Ort ziehen, dann können sie mit einer Beachtung in der ganzen Republik rechnen. Wenn Tausende Ehrenamtliche und engagierte Kommunen Hunderte Veranstaltungen gegen Rassismus durchführen, dann ist das eher eine Randnotiz.

Über rassistische Angriffe auf Flüchtlingswohnheime und Moscheen muss berichtet werden. Und sie müssen auch so benannt werden. Auch die mehr als 1.600 friedlichen Veranstaltungen sollten Beachtung finden, die in den UN-Wochen gegen Rassismus vom 10. bis 23. März 2016 stattgefunden haben und weiter stattfinden.

Zum UN-Tag gegen Rassismus erwarte ich von den Medien kritische Analysen, welche Beiträge zur Überwindung von Rassismus wirksam sind.

Pressemitteilung vom 21. März 2016: Medien fördern Rassisten – Statement von Jürgen Micksch zum heutigen UN-Tag gegen Rassismus


Starke Bewegung gegen Rassismus: Über 1.000 Veranstaltungen gemeldet

Über 1.000 Veranstaltungen wurden der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus in diesem Jahr bereits für den Veranstaltungskalender gemeldet. Das Motto „100 % Menschenwürde – gemeinsam gegen Rassismus“ trifft die gegenwärtige Situation und wird von zahlreichen Initiativen aufgegriffen: „Sie protestieren damit gegen die hohe Zahl von Anschlägen auf Flüchtlingswohnheime sowie Moscheen und kritisieren die Politik der Bundesregierung, die im Wochenrhythmus die Gesetze gegen Flüchtlinge verschärft und damit Rassisten ermutigt“ – so Jürgen Micksch, Vorstand der Stiftung und Vorsitzender des Interkulturellen Rates.

Pressemitteilung vom 26. Februar 2016: Starke Bewegung gegen Rassismus: Über 1.000 Veranstaltungen gemeldet


Einladung zur Auftaktveranstaltung zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus am 10. März 2016 in Halle (Saale)

Wir möchten Sie hiermit herzlich zur bundesweiten Auftaktveranstaltung zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2016 am 10. März 2016 um 16:00 Uhr in Halle (Saale) unter dem Motto „100% Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus“ einladen!

Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam, die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2016 zu eröffnen! Bitte informieren Sie uns doch kurz, wenn Sie teilnehmen können per mail an iwgr@interkultureller-rat.de.

Weitere Infos finden Sie in nachfolgender Einladung:

Einladung zur Auftaktveranstaltung am 10. März 2016 in Halle (Saale)


Tagungsdokumentation des Dialogforums “Religionen und Naturschutz” veröffentlicht

Die Dokumentation zur Tagung „Religionen und Naturschutz – Gemeinsam für biologische Vielfalt“, die am 25. und 26. Februar 2015 im Bundesamt für Naturschutz in Bonn stattfand, ist nun verfügbar und kann unter nachfolgendem Link heruntergeladen werden. Veranstaltet wurde das Dialogforum durch das Abrahamische Forum in Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Rat, dem Umweltreferat der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN).

Tagungsdokumentation „Religionen und Naturschutz – Gemeinsam für biologische Vielfalt“ vom 25./26. Februar 2015


Veranstaltungen mit Abrahamischen Teams 2016

BMI_Office_Farbe_de_WBZAuch im Jahr 2016 wird der Einsatz Abrahamischer Teams durch das Bundesministerium des Innern (BMI)  gefördert. Wir freuen uns, dass es dadurch möglich ist Reisekosten und Honorare für Referierende Abrahamischer Teams zu erstatten.

Abrahamische Teams wurden gebildet, um in der schulischen und außerschulischen Bildung über Gemeinsamkeiten und Unterschiede im jüdischen, christlichen und muslimischen Glauben zu informieren. Sie bestehen in der Regel aus drei Personen, je eine der jeweiligen Religion. Sie können bei Veranstaltungen mit Lehrpersonal oder an Schulen mitwirken. Darüber hinaus wirken sie präventiv oder vermitteln bei Konflikten vor Ort. Der Interkulturelle Rat entsendet Abrahamische Teams, vermittelt auf Anfrage Kontakte zu entsprechenden Referierenden und berät bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen.

Den Link zum Antrag auf Mitwirkung eines Abrahmischen Teams, die verbindlichen Richtlinien sowie eine Best-Practice-Broschüre aus dem Jahr 2013 finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Förderantrag Abrahamisches Team 2016

Richtlinien Abrahamische Teams 2016

Best-Practise-Broschüre mit Veranstaltungsbeispielen “Abrahamische Teams” aus dem Jahr 2013


Tagung zur Veröffentlichung der Broschüre „Antimuslimischer Rassismus – und was tun?“ am 21. März 2016

Am 21. Januar 2016 um 14 Uhr findet im Dominikanerkloster in Frankfurt am Main eine Tagung zum Antimuslimischen Rassismus statt. Dabei wird die Broschüre „Antimuslimischer Rassismus – und was tun?“ veröffentlicht. Die Einladung mit weiteren Informationen findet sich nachfolgend:

Einladung zur Tagung “Antimuslimischer Rassismus – und was tun?”


Religionen und Religionsfreiheit in der Einwanderungsgesellschaft

Eine Arbeitsgruppe des Interkulturellen Rates unter Leitung von Prof. Dr. Axel Schulte, Vorstandsmitglied des Interkulturellen Rates, hat eine Ausarbeitung zur Thematik “Religionen und Religionsfreiheit in der Einwanderungsgesellschaft – Gesichtspunkte für den Interkulturellen Rat” erstellt. Die Stellungnahme wurde von der Mitgliederversammlung des Interkulturellen Rates angenommen und kann nachfolgend eingesehen werden.

Stellungnahme “Religionen und Religionsfreiheit in der Einwanderungsgesellschaft – Gesichtspunkte für den Interkulturellen Rat”


Abrahamische Feiern gegen den Terror

„Dialoge und Feiern von Juden, Christen und Muslimen sind eine Antwort auf den Terror von Paris. Krieg führt zu noch mehr Terror, Gewalt und Flüchtlingen. Abrahamische Kooperationen tragen zum Frieden bei und sollten gerade in der Weihnachtszeit praktiziert werden“ – das sagte Dr. Jürgen Micksch, der Vorsitzende des Interkulturellen Rates in Deutschland.

Pressemitteilung des Abrahmischen Forums vom 7. Dezember 2015: “Abrahamische Feiern gegen den Terror”


Deutsches Islamforum: Gemeinsame Erklärung zu den Anschlägen in Paris

Das Deutsche Islamforum veröffentlichte bei seiner 29. Sitzung am 16.11.15 in Frankfurt/ Main eine gemeinsame Erklärung zu den Terroranschlägen in Paris. Die vollständige Erklärung kann nachfolgend eingesehen werden.

Gemeinsame Erklärung des Deutschen Islamforums zu den Anschlägen in Paris


20 Jahre Interkultureller Rat

Am 31. August 1994 ist in Frankfurt am Main der Interkulturelle Rat in Deutschland e.V. gegründet worden. Mit seinen 50 Mitgliedern und vielen Kooperationspartnern aus allen Bereichen der Gesellschaft bemüht er sich um Beiträge zur Überwindung von Rassismus. Angesichts des Antisemitismus und der zunehmenden Ablehnung von Roma, Muslimen und Flüchtlingen ist diese Arbeit heute besonders dringlich.

Der Interkulturelle Rat hat die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit jährlich über 1.000 Veranstaltungen ins Leben gerufen. Er hat Abrahamische Teams aus Juden, Christen und Muslimen gebildet, die inzwischen über 350 Veranstaltungen vor allem an Schulen durchgeführt haben und vom Bundesinnenministerium gefördert werden. Er hat den Kurdisch-Türkisch-Deutschen Dialog aufgebaut sowie Islamforen in Bund, Ländern und Gemeinden, gegen den Optionszwang gekämpft und zahlreiche weitere Modelle gegen Rassismus initiiert.

In diesem Jahr hat er die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus eingerichtet, das Projekt „Muslime laden ein“ während der UN-Wochen gegen Rassismus gestartet und mit dem Projekt „Religionsgemeinschaften und Naturschutz“ begonnen. Aktuell wird vom Gesprächskreis Mittelmeer-Partnerschafteine Veranstaltung mit Eziden vorbereitet.

Anlässlich von 20 Jahren Interkultureller Rat erscheint im Berliner EB-Verlag das Buch „Interkulturelle Modelle gegen Rassismus“, in dem Erfahrungen bei der Arbeit gegen Rassismus ausgewertet werden. Sie sind für die Zukunft wichtig angesichts des europaweit zunehmenden Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, die im Rassismus und der Abwertung von Minderheiten wurzeln.

Das vom Vorsitzenden und Gründer erstellte Buch mit 98 Seiten kann im Buchhandel für 9.80 Euro bezogen und von Medien kostenlos beim Interkulturellen Rat bestellt oder per Mail zugänglich gemacht werden.
Weitere Auskünfte erteilt der Vorsitzende des Interkulturellen Rates, Dr. Jürgen Micksch, Tel. 06151-339971 oder Mail: mk@interkultureller-rat.de

20 Jahre Interkultureller Rat



Der Abschlussbericht des NSU-Bundestagsausschusses muss zu umfassenden Reformen in der Aus- und Fortbildung von Mitarbeitenden der Sicherheits- und Ermittlungsbehörden führen, aber auch zu einer gesamtgesellschaftlichen Debatte über Rassismus in Deutschland. Das fordert der Interkulturelle Rat.

„Rassismus ist eine alltägliche Realität in Deutschland, der in den Köpfen der Menschen beginnt“, erklärte Jürgen Micksch, der Vorsitzende des Vereins.