Wir suchen Gründungsstifterinnen und Gründungsstifter!

BroschuereTitelseite Wir möchen Sie einladen: Machen Sie mit beim Aufbau der neuen Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus und verhelfen Sie ihr durch Ihren finanziellen Beitrag zu einem starken Fundament. Weitere Infos finden Sie in unserer Stifterbroschüre.

Rassismus fängt im Kopf an!

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“Rassismus fängt im Kopf an!” – der Spot zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Wider den Optionszwang

Optionszwang Logo

Sie sind in Deutschland geboren und aufgewachsen  – doch sie müssen sich für oder gegen die Staatsangehörigkeit ihres Landes entscheiden.
Hier geht es zur website “Wider den Options-
zwang für Kinder unseres Landes”

IR-Informationen

Die IR-Informationen  informieren regelmäßig über die Arbeit in den Projekten des Interkulturellen Rates sowie über sonstige Kampagnen und Aktivitäten, an denen der Interkulturelle Rat beteiligt ist. Aktuell:

IR-Informationen 2/2014

Kommunales Wahlrecht für Alle

Kommunales Wahlrecht für alle
Der Interkulturelle Rat beteiligt sich an einer Kampagne zur Einführung des kommunalen Wahlrechts für Alle. Hier geht es zur website “Kommunales Wahlrecht für alle”

Zu Gast in der Laubhütte

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Juden, Christen und Muslime feiern das Laubhüttengfest im Museum Judengasse in Frankfurt am Main.

10 Jahre Abrahamisches Forum in Deutschland

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Gründungsmitglieder des Abrahamischen Forums reflektieren anlässlich des 10-jährigen Jubiläums die Zusammenarbeit im Forum und die Entwicklung hin zu abrahamischen Kooperationen in Deutschland.
Quelle: ZDF, “Sonntags – TV fürs Leben” vom 06.02.2011

Religionen für biologische Vielfalt: Dialogforum im Bundesamt für Naturschutz

Am 25. und 26. Februar 2015 findet im Bundesamt für Naturschutz in Bonn das Dialogforum „Religionen und Naturschutz – Gemeinsam für biologische Vielfalt“ statt. Teilnehmende sind Vertretungen unterschiedlicher Religionsgemeinschaften, des Naturschutzes, der Wissenschaft sowie staatlicher Stellen. Veranstaltet wird das Dialogforum durch das Abrahamische Forum in Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Rat, dem Umweltreferat der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN).

Gegenwärtig erleben wir einen sich beschleunigenden Rückgang in der Vielfalt von Arten und Ökosystemen, der für jetzige und kommende Generationen einen großen Verlust darstellt. Religionen vermitteln bereits seit Jahrhunderten Regeln und Verhaltensweisen, die das Ziel haben, die Integrität der Natur zu achten und zu bewahren. Ein intensiver Austausch zwischen den Naturschutzakteuren aus Wissenschaft, Administration und Praxis sowie Vertretungen der Religionsgemeinschaften ist das Ziel der Veranstaltung. Weiterhin sollen konkrete Vorschläge dafür erarbeitet werden, wie gemeinsam für die Bewahrung der Natur und biologischen Vielfalt gearbeitet werden kann.

Pressemitteilung vom 11. November 2014: Religionen für biologische Vielfalt. Dialogforum im Bundesamt für Naturschutz


Sofortige Hilfe für die Opfer des Terrors durch den sog. „Islamischen Staat“: Akute Maßnahmen vor Ort und in Deutschland dürfen nicht länger warten!

Auf Einladung des „Gesprächskreis Mittelmeer-Partnerschaft“ des Interkulturellen Rats in Deutschland und des Avicenna-Preis e.V., vertreten durch Dr. Jürgen Micksch, fanden sich am 1. September 2014 mehrere Organisationen und Einzelpersonen in Frankfurt am Main mit Vertretern der Ezidischen/Yezidischen Gemeinde in Deutschland zusammen. Ziel war es, sich über die aktuelle Situation der Eziden, Christen und Muslime nach den aktuellen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, verübt durch die Terrorgruppen von ISIS zu informieren und gemeinsame Initiativen zu beraten.

Zum Zeichen der Solidarität mit den Opfern und den Überlebenden und um konkrete humanitäre und politische Maßnahmen einzufordern und tatsächlich in Gang zu setzen, verständigten sich die Teilnehmenden des Gesprächs darauf, eine Kontaktgruppe Eziden einzurichten. Ziel ist es, Informationen über das grausame Schicksal und die aktuelle humanitäre Katastrophe vor Ort auszutauschen und nachhaltig in das Bewusstsein der Öffentlichkeit sowie der verantwortlichen politischen Entscheidungsträger in Berlin, den Landeshauptstädten und Brüssel zu tragen. Konsequentes politisches Handeln ist  überfällig!

Pressemitteilung vom 3. September 2014: Sofortige Hilfe für die Opfer des Terrors durch den sog. „Islamischen Staat“


20 Jahre Interkultureller Rat

Am 31. August 1994 ist in Frankfurt am Main der Interkulturelle Rat in Deutschland e.V. gegründet worden. Mit seinen 50 Mitgliedern und vielen Kooperationspartnern aus allen Bereichen der Gesellschaft bemüht er sich um Beiträge zur Überwindung von Rassismus. Angesichts des Antisemitismus und der zunehmenden Ablehnung von Roma, Muslimen und Flüchtlingen ist diese Arbeit heute besonders dringlich.

Der Interkulturelle Rat hat die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit jährlich über 1.000 Veranstaltungen ins Leben gerufen. Er hat Abrahamische Teams aus Juden, Christen und Muslimen gebildet, die inzwischen über 350 Veranstaltungen vor allem an Schulen durchgeführt haben und vom Bundesinnenministerium gefördert werden. Er hat den Kurdisch-Türkisch-Deutschen Dialog aufgebaut sowie Islamforen in Bund, Ländern und Gemeinden, gegen den Optionszwang gekämpft und zahlreiche weitere Modelle gegen Rassismus initiiert.

In diesem Jahr hat er die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus eingerichtet, das Projekt „Muslime laden ein“ während der UN-Wochen gegen Rassismus gestartet und mit dem Projekt „Religionsgemeinschaften und Naturschutz“ begonnen. Aktuell wird vom Gesprächskreis Mittelmeer-Partnerschafteine Veranstaltung mit Eziden vorbereitet.

Anlässlich von 20 Jahren Interkultureller Rat erscheint im Berliner EB-Verlag das Buch „Interkulturelle Modelle gegen Rassismus“, in dem Erfahrungen bei der Arbeit gegen Rassismus ausgewertet werden. Sie sind für die Zukunft wichtig angesichts des europaweit zunehmenden Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, die im Rassismus und der Abwertung von Minderheiten wurzeln.

Das vom Vorsitzenden und Gründer erstellte Buch mit 98 Seiten kann im Buchhandel für 9.80 Euro bezogen und von Medien kostenlos beim Interkulturellen Rat bestellt oder per Mail zugänglich gemacht werden.
Weitere Auskünfte erteilt der Vorsitzende des Interkulturellen Rates, Dr. Jürgen Micksch, Tel. 06151-339971 oder Mail: mk@interkultureller-rat.de

20 Jahre Interkultureller Rat


Stiftung gegen Rassismus gegründet: Antwort auf erstarkten Rechtspopulismus – Initiatoren werben um Mitstifter

Die jährlichen „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ mit bundesweit mehr als 100.000 Teilnehmenden gehen in eine eigenständige Stiftung über: Dr. Theo Zwanziger hat den Anstoß dazu gegeben, dass in Darmstadt soeben die gemeinnützige „Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus“ gegründet werden konnte. Neben Zwanziger beteiligen sich als weitere Gründungsstifter der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, der Förderverein PRO ASYL und der Interkulturelle Rat in Deutschland.

Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ sind in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen. An den bundesweiten Aktionswochen beteiligen sich jeweils im März Schulen, Vereine, Gewerkschaften, Betriebe, Kommunen und andere Gruppen. Die Stiftung plant und koordiniert künftig die Wochen und fördert darüber hinaus Modellprojekte zur Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten. Dass ein solches Engagement dringend erforderlich ist und deutlich gestärkt werden muss, haben die Wahlen zum Europäischen Parlament gezeigt.

Pressemitteilung vom 3. Juni 2014: Stiftung gegen Rassismus gegründet: Antwort auf erstarkten Rechtspopulismus – Initiatoren werben um Mitstifter

Satzung der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus


Dokumente zur Abschiebungshaft

Seit dem Jahr 2004 dokumentiert der Interkulturelle Rat  anlässlich des Bundesweiten Aktionstags gegen Abschiebungshaft am 30. August regelmäßig eine Übersicht über Große und Kleine Anfragen, die zum Themenfeld „Abschiebungshaft“ in den Bundestag und die Landtage eingebracht und von den Regierungen beantwortet wurden. Ergänzt werden diese Übersichten um weitere relevante Dokumente, die Aufschluss über die aktuelle Situation in Deutschland und in einzelnen Bundesländern geben können. Aktuell haben wir Materialien für die Jahre 2011 und 2012 zusammengestellt und hier zugänglich gemacht.


Der Abschlussbericht des NSU-Bundestagsausschusses muss zu umfassenden Reformen in der Aus- und Fortbildung von Mitarbeitenden der Sicherheits- und Ermittlungsbehörden führen, aber auch zu einer gesamtgesellschaftlichen Debatte über Rassismus in Deutschland. Das fordert der Interkulturelle Rat.

„Rassismus ist eine alltägliche Realität in Deutschland, der in den Köpfen der Menschen beginnt“, erklärte Jürgen Micksch, der Vorsitzende des Vereins.