Wir suchen Gründungsstifterinnen und Gründungsstifter!

BroschuereTitelseite Wir möchen Sie einladen: Machen Sie mit beim Aufbau der neuen Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus und verhelfen Sie ihr durch Ihren finanziellen Beitrag zu einem starken Fundament. Weitere Infos finden Sie in unserer Stifterbroschüre.

Rassismus fängt im Kopf an!

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“Rassismus fängt im Kopf an!” – der Spot zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Wider den Optionszwang

Optionszwang Logo

Sie sind in Deutschland geboren und aufgewachsen  – doch sie müssen sich für oder gegen die Staatsangehörigkeit ihres Landes entscheiden.
Hier geht es zur website “Wider den Options-
zwang für Kinder unseres Landes”

IR-Informationen

Die IR-Informationen  informieren regelmäßig über die Arbeit in den Projekten des Interkulturellen Rates sowie über sonstige Kampagnen und Aktivitäten, an denen der Interkulturelle Rat beteiligt ist. Aktuell:

IR-Informationen 2/2014

Kommunales Wahlrecht für Alle

Kommunales Wahlrecht für alle
Der Interkulturelle Rat beteiligt sich an einer Kampagne zur Einführung des kommunalen Wahlrechts für Alle. Hier geht es zur website “Kommunales Wahlrecht für alle”

Zu Gast in der Laubhütte

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Juden, Christen und Muslime feiern das Laubhüttengfest im Museum Judengasse in Frankfurt am Main.

10 Jahre Abrahamisches Forum in Deutschland

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Gründungsmitglieder des Abrahamischen Forums reflektieren anlässlich des 10-jährigen Jubiläums die Zusammenarbeit im Forum und die Entwicklung hin zu abrahamischen Kooperationen in Deutschland.
Quelle: ZDF, “Sonntags – TV fürs Leben” vom 06.02.2011

Jürgen Micksch erhält Erich Kästner-Preis

Der Vorsitzende des Interkulturellen Rates in Deutschland erhält den diesjährigen Erich Kästner-Preis des Presseclubs Dresden.

Nachfolgend findet sich die Pressemitteilung des Dredner Presseclubs vom 31. Juli 2015.

Pressemitteilung des Dresdner Presseclubs vom 31. Juli 2015


Fortbildungstagung für Abrahamische Teams

Das Abrahamische Forum beim Interkulturellen Rat veranstaltet gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland und der Herbert Quandt Stiftung am 12. und 13. Oktober 2015 in Bonn in der Evangelischen Akademie im Rheinland eine Fortbildungstagung. Einladungen dazu können bei der ACK, in der Geschäftsstelle des Interkulturellen Rates angefordert oder von unserer Homepage heruntergeladen werdenen.

Nachfolgend finden Sie den Einladungsflyer sowie das Anmeldeformular zur Tagung.

Einladungsflyer Fortbildungstagung “Interreligiöser Dialog in der Bildungsarbeit”

Anmeldeformular Fortbildungstagung “Interreligiöser Dialog in der Bildungsarbeit”


Zum Verfassungsschutzbericht des Bundes: Weniger „Islamisten“ in Deutschland

In dem heute vorgelegten Bericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz wird verschwiegen, dass die Zahl der „Islamisten“ in Deutschland zurückgegangen ist.

Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGMG) wird in den Verfassungsschutzberichten von Bremen, Hamburg, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen nicht mehr aufgeführt. Niedersachsen und Schleswig-Holstein lassen in ihren aktuellen Berichten durchblicken, dass die Beobachtung eingestellt werden könnte. In Hessen und Baden-Württemberg werden Debatten dazu geführt, in Bayern aber soll die Nennung fortgesetzt werden. Sie führt zu vielen Diskriminierungen und trug dazu bei, dass die IGMG von der Bevölkerung als Bedrohung angesehen wurde.

Ähnlich wie im Verfassungsschutzbericht von Rheinland-Pfalz sollte auch der Bundesverfassungsschutzbericht darauf hinweisen, dass sich „das islamistische Personenpotential im Jahr 2014 verringert“ hat.

Es ist an der Zeit, dass die IGMG auch im Verfassungsschutzbericht des Bundes gestrichen wird. Es reicht nicht aus, wenn die Nennung nur problematisiert wird.

Der Arbeitskreis Muslime und Verfassungsschutz beim Deutschen Islamforum hat seit 2012 zu kommunalen Kooperationen mit den rund 300 Gemeinden der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) aufgerufen und sich dafür ausgesprochen, die IGMG nicht mehr in Verfassungsschutzberichten zu nennen.

Pressemitteilung vom 02. Juli 2015: Zum Verfassungsschutzbericht des Bundes: Weniger „Islamisten“ in Deutschland


Flüchtlinge aufnehmen und integrieren

Der Interkulturelle Rat in Deutschland hat sich bei der Mitgliederversammlung am 24. Juni 2015 in Frankfurt am Main mit der weltweiten Zunahme von Flüchtlingen befasst. Ihre Gesamtzahl erhöhte sich auf annähernd 60 Millionen – so viele wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr.

Angesichts der aktuellen Fluchtursachen – politische Verfolgung, Kriege und Bürgerkriege, destabilisierte und gescheiterte Staaten, existenzgefährdende Ausgrenzung von Minderheiten, wirtschaftliche Not – ist in absehbarer Zeit damit zu rechnen, dass die Flüchtlingszahlen weiter steigen. Nach wie vor wird der weitaus größte Teil aller Flüchtlinge in den armen Staaten des Südens aufgenommen, wie aktuell z.B. im Libanon, nicht in den unvergleichbar wohlhabenderen Industriestaaten. Letztere werden ihrer Verantwortung nicht gerecht, im Gegenteil. Angesichts dessen ist eine Politik, die auf Fluchtverhinderung, Kooperation mit Herkunfts- und Transitstaaten zur Verschärfung der Abschottung, auf eine Bekämpfung des Schleuserphänomens anstelle einer wirklichen Bekämpfung der Fluchtursachen abzielt, we-der moralisch vertretbar, noch wird sie erfolgreich sein.

Pressemitteilung vom 25. Juni 2015: Flüchtlinge aufnehmen und integrieren


Religionen einigen sich auf Gemeinsame Erklärung zum Schutz der Natur

Vertretungen von neun verschiedenen Religionsgemeinschaften veröffentlichen heute zusammen mit Naturschützern eine Gemeinsame Erklärung zum Schutz der Natur und biologischen Vielfalt.

Der von Papst Franziskus in der Umwelt-Enzyklika empfohlene Dialog der Religionen findet in Deutschland inzwischen schon statt. Vertretungen der Aleviten, Bahai, Buddhisten, Christen, Eziden, Hinduisten, Juden, Muslime und Sikhs haben Anfang des Jahres in einem Dialogforum im Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn auf Einladung des Abrahamischen Forums eine gemeinsame Tagung durchgeführt, deren Ergebnisse in den Gremien beraten wurden und nun vorgelegt werden.

Nachfolgend finden Sie die entsprechende Pressemitteilung und den Flyer “Religionen für biologische Vielfalt”

Pressemitteilung vom 19. Juni 2015: Religionen einigen sich auf Gemeinsame Erklärung zum Schutz der Natur

Flyer “Religionen für biologische Vielfalt”


Abrahamisches Forum: Der terroristische „Islamische Staat“ offenbart ein Vermittlungsdefizit unter Muslimen

Das Abrahamische Forum, ein seit 2001 bestehender Gesprächs- und Arbeitskreis von Juden, Christen und Muslimen in Deutschland,  hat sich am 21. April 2015 in Frankfurt am Main unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel mit dem sogenannten Islamischen Staat befasst.

Pressemitteilung vom 22. April 2015: Abrahamisches Forum: Der terroristische „Islamische Staat“ offenbart ein Vermittlungsdefizit unter Muslimen


Internationale Wochen gegen Rassismus 2015: Erstmals über 1.400 Veranstaltungen

Bei den UN-Wochen gegen Rassismus vom 16. – 29. März 2015 fanden erstmals über 1.400 Veranstaltungen statt, an denen über 100.000 Personen in mehr als 300 Städten und Gemeinden teilnahmen.

Darüber hinaus befassten sich 300 Freitagsgebete des Verbandes Islamischer Kulturzentren (ViKZ) in den Ansprachen mit den UN-Wochen. Der von dem Verein Laut gegen Nazis e.V gemeinsam mit der Bundesliga-Stiftung produzierte Trailer “Pass auf, was Du sagst!”, der auch von der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus gefördert wurde, erreichte allein über die Social Media-Plattform Facebook 2,5 Millionen Menschen. Unsere Kooperationspartner, Unterstützer und Sponsoren haben die UN-Wochen in ihren Mitgliederzeitschriften zum Thema gemacht und auf ihren Internetseiten darauf hingewiesen. Auch die Medien berichteten ausführlich über die Veranstaltungen; viele wurden dem Veranstaltungskalender des Interkulturellen Rates nicht gemeldet – deshalb kann von einer Veranstaltungszahl von weit über 1.400 ausgegangen werden. Das ist ein Rekord.

Pressemitteilung vom 30. März 2015: Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015


Eine starke Bewegung: Die Internationalen Wochen gegen Rassismus beginnen

Heute beginnen die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die bis zum 29. März 2015 dauern. In diesem Jahr wurden dem Interkulturellen Rat bereits über 1.300 Veranstaltungen in über 300 Städten und Gemeinden für den Veranstaltungskalender gemeldet – so viel wie bisher noch nie. Bei den Veranstaltungen wird wieder mit über 100.000 Teilnehmenden gerechnet. Angesichts der rechtspo-pulistischen Entwicklungen und Demonstrationen haben die UN-Wochen in diesem Jahr eine besondere Bedeutung.

Vor 20 Jahren hat der Interkulturelle Rat erstmals zur Durchführung von Veranstaltungen für den „Tag der Vereinten Nationen zur Überwindung von Rassismus“ aufgerufen. Damals gab es jahrelang nur eine Handvoll Veranstaltungen. Es wurde argumentiert, dass der Rassismus nach der Zeit des Nationalsozialismus endgültig überwunden sei. Deswegen hat der Staat die Initiative zum UN-Tag der Zivilgesellschaft überlassen. Von Anfang an koordinierte der Interkulturelle Rat in Deutschland die Veranstaltungen. „Insbesondere durch den NSU, die islamfeindlichen Demonstrationen in Dresden und die in den letzten Monaten zunehmenden Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, Moscheen und Synagogen ist der Rassismus in Deutschland sichtbarer geworden“ – so Jürgen Micksch, der Vorsitzende des Interkulturellen Rates.

Pressemitteilung vom 30. März 2015: Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015


Aufruf zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2015: Zusammenhalten gegen Rassismus

Noch nie gab es in Deutschland so viele und so große Demonstrationen für kulturelle Vielfalt und gegen den Hass und die Diskriminierung von Minderheiten. Breite Bündnisse stellen sich entschieden gegen rassistische Argumente und Versammlungen. Bundesweit gibt es eine große Solidarität und vielfältige Initiativen für die Aufnahme und für würdige Lebensbedingungen für Menschen auf der Flucht.

Gleichzeitig gibt es wieder mehr Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, Moscheen und Synagogen. Populisten, Rechtsextremisten und rassistische Demonstrationen schüren Ängste und Hass gegen Flüchtlinge, Muslime, Roma, Juden und andere Minderheiten. Diese menschenfeindliche Stimmungsmache ist keine Randerscheinung und kommt auch aus der Mitte der Gesellschaft.

Weltweit wurde der 21. März zum Internationalen Tag gegen Rassismus ausgerufen. In Anbetracht der jüngsten Ereignisse hat dieser Tag für Deutschland in diesem Jahr eine besondere Bedeutung.

Die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus und der Interkulturelle Rat in Deutschland befürworten daher zum UN-Tag gegen Rassismus am 21. März 2015 Veranstaltungen und Demonstrationen. Wir sind dankbar, wenn Sie sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus beteiligen und auf unseren folgenden Aufruf hinweisen:

Aufruf zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2015


Einladung zum Dialogforum “Religionen und Naturschutz – Gemeinsam für biologische Vielfalt” am 25. und 26. Februar 2015

Ziel des Dialogforums »Religionen und Naturschutz – Gemeinsam für biologische Vielfalt« ist es, Vertreterinnen und Vertretern der Religionsgemeinschaften sowie Akteuren des angewandten und administrativen Naturschutzes in Deutschland Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung zu geben. Praxiserfahrungen ebenso wie theoretische Erkenntnisse sollen gebündelt und in die Fachöffentlichkeit hineingetragen sowie ein fundierter Diskurs auf nationaler Ebene angeregt werden.

Eine Arbeitsgruppe des Abrahamischen Forums in Deutschland hat mit Expertinnen und Experten aus den Religionsgemeinschaften, dem praktischen Naturschutz und staatlichen Stellen erste konkrete Vorschläge erarbeitet, die während des Dialogforums diskutiert und durch weitere Anregungen ergänzt werden sollen.

Dazu laden wir am 25. und 26. Februar 2015 in das Bundesamt für Naturschutz (BfN) nach Bonn ein:

Einladung “Religionen und Naturschutz – Gemeinsam für biologische Vielfalt”

Anmeldekarte “Religionen und Naturschutz – Gemeinsam für biologische Vielfalt”


Den Zusammenhalt stärken. Bürgermeister werden in Moscheen eingeladen

Die brutalen Terroranschläge von Paris sind ein Angriff auf die Demokratie und die Menschenrechte. Nun gilt es den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Es muss verhindert werden, dass rechtspopulistische Bewegungen wie PEGIDA die Anschläge für ihre Zwecke instrumentalisieren und die Gesellschaft spalten. Das betonen der Interkulturelle Rat und der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM) in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Um der weiter zunehmenden Ablehnung von Muslimen entgegen zu wirken sind gemeinsame Initiativen, Veranstaltungen und Gespräche wichtig. Dazu geben der Interkulturelle Rat und der Koordinierungsrat der Muslime konkrete Anregungen für die vom 16.-29. März 2015 stattfindenden UN-Wochen gegen Rassismus.

Pressemitteilung vom 16. Januar 2015: Den Zusammenhalt stärken.Bürgermeister werden in Moscheen eingeladen


Demonstrationen gegen die sogenannte „Islamisierung des Abendlandes“: Eine rassistische Bewegung

Bei den Demonstrationen gegen die sogenannte „Islamisierung des Abendlandes“ und gegen Flüchtlinge handelt es sich im Kern um eine rassistische Bewegung. Das betont der Vorstand des Interkulturellen Rates in Deutschland.

„Die Anführer dieser Demonstrationen sind keine Patrioten, sondern Rassisten, die Menschenrechte in Frage stellen und Minderheiten diskriminieren. Deshalb sollte man besser von „Rassistischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (REGIDA) sprechen als von „Patriotischen Europäern“ (PEGIDA)“ – so Jürgen Micksch, der Vorsitzende des Interkulturellen Rates.

Pressemitteilung vom 15. Dezember 2014: Demonstrationen gegen die sogenannte „Islamisierung des Abendlandes“: Eine rassistische Bewegung


Religionen für biologische Vielfalt: Dialogforum im Bundesamt für Naturschutz

Am 25. und 26. Februar 2015 findet im Bundesamt für Naturschutz in Bonn das Dialogforum „Religionen und Naturschutz – Gemeinsam für biologische Vielfalt“ statt. Teilnehmende sind Vertretungen unterschiedlicher Religionsgemeinschaften, des Naturschutzes, der Wissenschaft sowie staatlicher Stellen. Veranstaltet wird das Dialogforum durch das Abrahamische Forum in Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Rat, dem Umweltreferat der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN).

Gegenwärtig erleben wir einen sich beschleunigenden Rückgang in der Vielfalt von Arten und Ökosystemen, der für jetzige und kommende Generationen einen großen Verlust darstellt. Religionen vermitteln bereits seit Jahrhunderten Regeln und Verhaltensweisen, die das Ziel haben, die Integrität der Natur zu achten und zu bewahren. Ein intensiver Austausch zwischen den Naturschutzakteuren aus Wissenschaft, Administration und Praxis sowie Vertretungen der Religionsgemeinschaften ist das Ziel der Veranstaltung. Weiterhin sollen konkrete Vorschläge dafür erarbeitet werden, wie gemeinsam für die Bewahrung der Natur und biologischen Vielfalt gearbeitet werden kann.

Pressemitteilung vom 11. November 2014: Religionen für biologische Vielfalt. Dialogforum im Bundesamt für Naturschutz


Sofortige Hilfe für die Opfer des Terrors durch den sog. „Islamischen Staat“: Akute Maßnahmen vor Ort und in Deutschland dürfen nicht länger warten!

Auf Einladung des „Gesprächskreis Mittelmeer-Partnerschaft“ des Interkulturellen Rats in Deutschland und des Avicenna-Preis e.V., vertreten durch Dr. Jürgen Micksch, fanden sich am 1. September 2014 mehrere Organisationen und Einzelpersonen in Frankfurt am Main mit Vertretern der Ezidischen/Yezidischen Gemeinde in Deutschland zusammen. Ziel war es, sich über die aktuelle Situation der Eziden, Christen und Muslime nach den aktuellen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, verübt durch die Terrorgruppen von ISIS zu informieren und gemeinsame Initiativen zu beraten.

Zum Zeichen der Solidarität mit den Opfern und den Überlebenden und um konkrete humanitäre und politische Maßnahmen einzufordern und tatsächlich in Gang zu setzen, verständigten sich die Teilnehmenden des Gesprächs darauf, eine Kontaktgruppe Eziden einzurichten. Ziel ist es, Informationen über das grausame Schicksal und die aktuelle humanitäre Katastrophe vor Ort auszutauschen und nachhaltig in das Bewusstsein der Öffentlichkeit sowie der verantwortlichen politischen Entscheidungsträger in Berlin, den Landeshauptstädten und Brüssel zu tragen. Konsequentes politisches Handeln ist  überfällig!

Pressemitteilung vom 3. September 2014: Sofortige Hilfe für die Opfer des Terrors durch den sog. „Islamischen Staat“


20 Jahre Interkultureller Rat

Am 31. August 1994 ist in Frankfurt am Main der Interkulturelle Rat in Deutschland e.V. gegründet worden. Mit seinen 50 Mitgliedern und vielen Kooperationspartnern aus allen Bereichen der Gesellschaft bemüht er sich um Beiträge zur Überwindung von Rassismus. Angesichts des Antisemitismus und der zunehmenden Ablehnung von Roma, Muslimen und Flüchtlingen ist diese Arbeit heute besonders dringlich.

Der Interkulturelle Rat hat die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit jährlich über 1.000 Veranstaltungen ins Leben gerufen. Er hat Abrahamische Teams aus Juden, Christen und Muslimen gebildet, die inzwischen über 350 Veranstaltungen vor allem an Schulen durchgeführt haben und vom Bundesinnenministerium gefördert werden. Er hat den Kurdisch-Türkisch-Deutschen Dialog aufgebaut sowie Islamforen in Bund, Ländern und Gemeinden, gegen den Optionszwang gekämpft und zahlreiche weitere Modelle gegen Rassismus initiiert.

In diesem Jahr hat er die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus eingerichtet, das Projekt „Muslime laden ein“ während der UN-Wochen gegen Rassismus gestartet und mit dem Projekt „Religionsgemeinschaften und Naturschutz“ begonnen. Aktuell wird vom Gesprächskreis Mittelmeer-Partnerschafteine Veranstaltung mit Eziden vorbereitet.

Anlässlich von 20 Jahren Interkultureller Rat erscheint im Berliner EB-Verlag das Buch „Interkulturelle Modelle gegen Rassismus“, in dem Erfahrungen bei der Arbeit gegen Rassismus ausgewertet werden. Sie sind für die Zukunft wichtig angesichts des europaweit zunehmenden Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, die im Rassismus und der Abwertung von Minderheiten wurzeln.

Das vom Vorsitzenden und Gründer erstellte Buch mit 98 Seiten kann im Buchhandel für 9.80 Euro bezogen und von Medien kostenlos beim Interkulturellen Rat bestellt oder per Mail zugänglich gemacht werden.
Weitere Auskünfte erteilt der Vorsitzende des Interkulturellen Rates, Dr. Jürgen Micksch, Tel. 06151-339971 oder Mail: mk@interkultureller-rat.de

20 Jahre Interkultureller Rat


Stiftung gegen Rassismus gegründet: Antwort auf erstarkten Rechtspopulismus – Initiatoren werben um Mitstifter

Die jährlichen „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ mit bundesweit mehr als 100.000 Teilnehmenden gehen in eine eigenständige Stiftung über: Dr. Theo Zwanziger hat den Anstoß dazu gegeben, dass in Darmstadt soeben die gemeinnützige „Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus“ gegründet werden konnte. Neben Zwanziger beteiligen sich als weitere Gründungsstifter der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, der Förderverein PRO ASYL und der Interkulturelle Rat in Deutschland.

Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ sind in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen. An den bundesweiten Aktionswochen beteiligen sich jeweils im März Schulen, Vereine, Gewerkschaften, Betriebe, Kommunen und andere Gruppen. Die Stiftung plant und koordiniert künftig die Wochen und fördert darüber hinaus Modellprojekte zur Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten. Dass ein solches Engagement dringend erforderlich ist und deutlich gestärkt werden muss, haben die Wahlen zum Europäischen Parlament gezeigt.

Pressemitteilung vom 3. Juni 2014: Stiftung gegen Rassismus gegründet: Antwort auf erstarkten Rechtspopulismus – Initiatoren werben um Mitstifter

Satzung der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus


Dokumente zur Abschiebungshaft

Seit dem Jahr 2004 dokumentiert der Interkulturelle Rat  anlässlich des Bundesweiten Aktionstags gegen Abschiebungshaft am 30. August regelmäßig eine Übersicht über Große und Kleine Anfragen, die zum Themenfeld „Abschiebungshaft“ in den Bundestag und die Landtage eingebracht und von den Regierungen beantwortet wurden. Ergänzt werden diese Übersichten um weitere relevante Dokumente, die Aufschluss über die aktuelle Situation in Deutschland und in einzelnen Bundesländern geben können. Aktuell haben wir Materialien für die Jahre 2011 und 2012 zusammengestellt und hier zugänglich gemacht.


Der Abschlussbericht des NSU-Bundestagsausschusses muss zu umfassenden Reformen in der Aus- und Fortbildung von Mitarbeitenden der Sicherheits- und Ermittlungsbehörden führen, aber auch zu einer gesamtgesellschaftlichen Debatte über Rassismus in Deutschland. Das fordert der Interkulturelle Rat.

„Rassismus ist eine alltägliche Realität in Deutschland, der in den Köpfen der Menschen beginnt“, erklärte Jürgen Micksch, der Vorsitzende des Vereins.