Die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15.-28. März 2010 werfen ihre Schatten voraus. Der Interkulturelle Rat ruft gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern, Sponsoren und Unterstützern dazu auf, während der Aktionswochen Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und für eine weltoffene und demokratische Gesellschaft zu setzen. Wie in den vergangenen Jahren haben wir Flugblätter und Plakate sowie ein umfangreiches Materialheft erarbeitet. Erstmals stellen wir auch Materialien in englischer, französischer, griechischer, italienischer, portugiesischer, spanischer und türkischer Sprache sowie auf Bosnisch/Kroatisch/Serbisch zur Verfügung.
Alle Materialien können in der Rubrik “Materialien” mit einem Onlineformular angefordert oder kostenlos heruntergeladen werden.
Auf der Seite www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de finden Sie alle Informationen zum Stand der Vorbereitungen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2010 sowie die bundesweite Übersicht über Veranstaltungen während der Aktionswochen. Dieser Veranstaltungskalender wird ständig aktualisiert.
Die Geschäftsstelle des Interkulturellen Rates hat seinen Arbeitsbericht für das Jahr 2009 vorgelegt. Schwerpunkte der Arbeit waren die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2009, Dialog- und Vernetzungsprojekte, die auf eine Verbesserung des Miteinanders von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion beitragen sowie Kampagnen für eine Verbeserung der politischen Partizipationsrechte von Migranten und Flüchtlingen.
Arbeitsbericht des Interkulturellen Rates für das Jahr 2009
Der amerikanische Präsident Barack Obama hat am 4. Juni 2009 an der Universität in Kairo eine beachtenswerte Rede zum Verhältnis des Westens zur islamischen Welt gehalten. Das Abrahamische Forum in Deutschland begrüßt insbesondere die Zusage des amerikanischen Präsidenten, in den Vereinigten Staaten gemeinsame Projekte von Christen, Muslimen und Juden zu fördern. In der Stellungnahme “Mut zum Miteinander” setzt sich das Abrahamische Forum in Deutschland mit den wichtigsten Passagen der “Kairoer Rede” von Barack Obama auseinander.
“Wie erfolgreich die Integration von Muslimen sein kann zeigt die Arbeit von Islamforen. Sie widerlegt die immer wieder verbreitete Behauptung, dass die Integration von Muslimen nicht gelingt” – das sagte der Vorsitzende des Interkulturellen Rates, Jürgen Micksch, nach einer Tagung des Koordinierungsrates der Islamforen in Frankfurt am Main. Dort stellten insbesondere kommunale Islamforen ihre Arbeit vor, deren Ziel das gute Miteinander von Muslimen und Nichtmuslimen ist. Islamforen sind Begegnungs- und Gesprächsräume, die in enger Kooperation mit kommunalen Stellen sowie muslimischen und nichtmuslimischen Organisationen eingerichtet werden. Wichtige Informationen werden ausgetauscht und relevante Fragen des Zusammenlebens gleichberechtigt erörtert. Bundesweit gibt es gegenwärtig 15 Islamforen, deren Arbeit vom Interkulturellen Rat gefördert und unterstützt wird. (…)